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Rundbrief 01 an alle Mitglieder: Resümee der 20 – Jahr – Feier Liebe Freunde Djibos, die 20 – Jahr – Feier
war ein überaus gut gelungenes Fest. So sprechen nicht nur wir Mitglieder,
die aktiv dabei waren, untereinander, sondern wir haben dieses auch schriftliche
und mündliche in den letzten zwei Wochen von vielen Besuchern gehört. Es begann in der
Geltinger Kirche mit einem etwas ungewöhnlichen ökumenischen Gottesdienst mit Trommlerinnen-Gruppe und dem
Geltinger Gospelchor. Bei diesem Gottesdienst, bei dem alle Kirchenbänke
gefüllt waren, stimmte der überaus sympathische Pater Emanuel Sawadogo aus
Burkina Faso die Besucher auf die kommenden Stunden zum Festakt ein. Beim Festakt
im Kindergartensaal waren über 130 Gäste anwesend, darunter der Landrat, die
Bürgermeisterin, Stadträte und zwei Vertreter der burkinischen Botschaft aus
Berlin. Außerdem konnten wir die Vorstände aller Geltinger Vereine begrüßen.
Für den musikalischen Rahmen sorgte ein jugendliches Streichquartett der
Geretsrieder Musikschule. Nach dem 1 ½
- stündlichem offiziellen Teil waren alle Besucher bei einem vorzüglich angerichteten Buffet und
Prosecco in richtiger „Plauderlaune“, die sich bis nach 23 Uhr hinzog. Am darauf folgenden
Sonntag war unser Afrikafest ein
richtiger Magnet für Besucher. In der Turnhalle, die in einem ganz anderen
Outfit aufgemacht war, sorge eine afrikanische Trommlerband für hervorragende
Stimmung. Der Märchenerzähler hatte immer ein volles Zelt. Bei den „Zöpfe –
Flechterinnen“ war konstant eine Warteschlange. Afrikanische Spiele brachten
Jung und Alt viel Spaß. Wie jedes Mal reizte das Afrika-Puzzle das Wissen
unter Beweis zu stellen. Die Modenschau am Nachmittag brachte den Models viel
Applaus. Ja und das afrikanische Essen, es schmeckte. Warum wären sonst über
300 Portionen vertilgt worden (mehr als zu den Basaren). Die Kuchentheke
musste nachmittags schnell mal durch einige Torten aus der Tiefkühltruhe
aufgestockt werden. Während der Mittagszeit reichten kurzzeitig die
vorhandenen regulären 96 Sitzplätze nicht mehr aus und mussten durch Notsitze
ergänzt werden. Zur Information über
unsere Arbeit in den 20 Jahren waren 18 Info-Tafeln aufgestellt und im
Filmraum konnte man sich durch Filme und PC-Shows mit Diskussion über unsere
Arbeit und das Land Burkina Faso informieren. Alles zusammengefasst, ein wirklich gelungenes
Fest, dank der vielen Köpfe und Hände, die mitgearbeitet haben. Ich danke Euch allen für Euere Arbeit, vor, bei
und nach diesem Fest – jede/r hat an ihrem/seinem Platz den größtmöglichen Einsatz gegeben. Ohne
Euch hätte alles nicht geklappt
Nochmals vielen Dank! So ein Fest hat auch
seine finanziellen Hintergründe. Wir haben inzwischen Bilanz gezogen: Wir haben bei unserem
Fest einen Überschuss von 801 €
erwirtschaftet, den wir unseren Projekten zurechnen, ohne die in der letzten
Hauptversammlung für die 20 - Jahr - Feier genehmigte Rück-stellung
von 3 500 € anzutasten. Zum Abschluss noch eine nette Begebenheit: Wir hatten am Freitag vor dem Fest die Botschaftsvertreter
zu uns zum Abendessen geladen. Als Besonderheit hatten wir Fleischfondue
angeboten. Als die Herren am Tisch Platz genommen hatten, war
einer der beiden zuerst irritiert. Ein Afrikaner ist gewohnt, dass ein Mahl
serviert wird und nicht, dass der Gast sein Essen selbst zubereitet. Er
meinte auch, es sei schon sonderbar, dass ein Gast zum Essen arbeiten muss. Der
andere Gast kannte diese Prozedur
bereits. Notgedrungen hatte er dann das Spiel mitgemacht und fand dann doch
im Laufe des Abends Gefallen an dieser Essensweise, die sich bis 11:30 Uhr
hinzog. Vor einigen Tagen erhielten wir einen Anruf aus der
Botschaft, wir sollten unserem Gast
erklären wie man den Spiritusbrenner handhabt, da er sich für seine Familie
eine Fondue -Garnitur gekauft habe. Nochmals recht
herzlichen Dank, bis auf bald Euere Irmgard Hurnaus |