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Burkina Faso

– ein Land in der Trockenzone Sahel

 

 

Burkina Faso hieß bis 1984 Obervolta

  • Fläche: 274.000 qkm,
    aufgeteilt in 45 Provinzen;
  • Bevölkerung : 13 575 000 Einwohner,
    d.h. 46 Menschen je qkm
    (vgl. Deutschland: 230/qkm)
  • Jährliche Geburtenrate je 1000 Menschen: 47,0 (Weltdurchschnitt: 25)
  • Jährliche Todesrate je 1000 Menschen: 20,0 (Weltdurchschnitt 9,3)
  • Neun Haupt-Ethnien mit unterschiedlichen Muttersprachen
    Staatssprache: Französisch
  • Religionen:
    Animisten 40%, Muslime 50%, Christen 10%
  • Wirtschaftsleistung pro Kopf: 287 EUR pro Jahr
    (vgl. Deutschland: 29448 EUR/Jahr)

 

 


 

Der Sahel (auf arabisch „Ufer“), ein Landschaftsgürtel zwischen Sahara und dem Savannengebiet, gehört zu den ärmsten Regionen unserer Erde.

Das Klima ist sehr heiß (zeitweise bis nahe 50 Grad Celsius) und es fällt in letzter Zeit wegen der klimatischen Veränderungen immer weniger Regen.

Da die Bevölkerung in der Sahelzone hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt (Viehzucht – Rinder, Ziegen, Schafe – und Anbau von Hirse, Mais, Reis, Jams, Maniok, Sesam, Erdnüsse), wird die Lebenssituation immer schwieriger.

Durch die Kolonisation wurden Grenzen willkürlich gezogen, dadurch Ethnien getrennt und unterschiedliche Ethnien vermischt, was zu großen Problemen führt.


 

  • Große Dürren, dadurch häufiger Mangel an Grundnahrungsmittel.
  • Gegenden mit Wasser sind verseucht (Tsetse- und Simuliumfliegen).
  • Hoher Prozentsatz an Analphabeten.
  • Handwerk auf niedrigem Niveau, jedoch mit steigender Tendenz